Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie
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Tag drei, der Tag auf dem vermutlich die meisten schon recht lange hin gefiebert haben. Nicht nur weil wir uns ein Jahrhunderte altes Schloss, einen spektakulär ausgeleuchteten Steinbruch und einen Nationalpark besichtigten, sondern weil es immer etwas ganz Besonderes ist, wenn wir in Wien lebenden, forschungsbegeisterten Menschen das Meer zu sehen bekommen.

Ein kurzer Spaziergang durch das Dörfchen Les Baux de Provence hat uns direkt zu den Ruinen des Château de Baux de Provence geführt. Dieses ehemalige Schloss wurde im zehnten Jahrhundert auf einer Felserhöhung errichtet. Die interessanten Konstruktionen der ausgestellten Katapulte führten bei unserem Haufen von Maschinenbauern zu jeder Menge an Überlegungen und erinnerte an die eine oder andere Mechanik-Vorlesung zurück.

  

Im Dorf Les Baux de Provence konnten wir auch einen Bauxit-Felsen bestaunen. Seinen Namen verdankt Bauxit seinem ersten Fundort, wo es 1821 von Pierre Berthier entdeckt wurde.

Zu Fuß ging es zum nächsten Highlight - Carrières de Lumières. Dieser alte Steinbruch in Baux de Provence wird mit eindrucksvollen Bildern von drei bekannten Künstler des 16. Jahrhunderts gestaltet. Die Wände der großen Hallen, werden unter anderem mit den rätselhaften-grotesken Triptychen von Bosch, die Dorffeste der Brueghel-Dynastie oder die genialen Kompositionen aus Blumen und Früchten von Archimboldo, projiziert.

 

 

Um die tollen Einblicke aus historischen Zeiten zu verarbeiten ging die Reise weiter in den Nationalpark Camargue, wo ein typisch französisches Picknick anstand. Bepackt mit dutzenden frischen Baguettes, einer Variation an hervorragenden Fromages und Jambons und ein, zwei Flaschen Wein fanden wir ein hervorragendes Plätzchen für die wohlverdiente Stärkung.

 Kaum war die französische Jause verspeist ging ein kurzer Marsch durchs Schilf zum so sehr ersehnten Meer. Frankreich zeigte sich gleich von seiner besten Seite und zeigte uns eine Horde an Flamingos mitten im Meer, scheinbar auf uns wartend. 

 

Allerdings haben einige von uns Flamingos erspäht, die etwas besser zu sehen waren:

 

Der Tag klang mit einem Stadtrundgang in Arles aus, bei dem noch die Cafèterrasse am Abend, die als Vorlage für das weltbekannt Gemälde von Vincent van Gogh diente, und die Arena besichtigt wurden. All diese Impressionen könnten bei einem gesponserten Abendessen, in einem typischen französischen Lokal, noch ausgetauscht werden.