Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie
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Montag Morgen, 05:30, wie immer topfit und gut gelaunt um diese Zeit, treffen sich 29 TeilnehmerInnen am Flughafen Wien Schwechat. Der geplante Flug hat etwas Verspätung, die zusätzliche Zeit wird mit weiteren Reiseplanungen sinnvoll genutzt.

Kurz nach halb zehn erreichten wir Lyon Flughafen. Von unserem Hotel trennte uns noch eine Fahrt mit dem Lyon Express (15 Minuten um €16) und ein zehnminütiger Fußweg. Nun blieb noch Zeit um Lyon zu erkunden und die aufkommenden Hungergefühle mit einem äußerst gutem Mittagessen zu stillen. Um 13:30 bestiegen wir schon mit großer Vorfreude auf die Weinverkostung den Bus zu unserer Beaujolais Tour. Zu einer der Besonderheiten der Beaujolais Region zählt der Boden, der den Wein nährt, der im Norden auf Granit basiert und reich an Mineralien ist. Im Süden hingegen bieten die Böden aus einem Kalk- und Lehm-Gemisch die ideale Grundlage für ein schnelles Wachstum. Eine weitere Besonderheit sind die niedrigen Weinstöcke, die im Vergleich zu österreichischen Weinstöcken wie „Bonsai-Weinreben“ aussehen.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Dieses Motto im Hinterkopf motivierte uns bei der Wanderung durch die Weinberge, bei der wir auch ein wunderschönes Schloss entdeckten.

Unsere Beaujolais-Tour führte uns als nächstes in einen Ort namens Oingt (die richtige Aussprache gelingt wohl nur Franzosen). Die letzte Station unserer Bus-Tour war die Weingutbesichtigung. Der Eigentümer Dominique weihte uns in die Geheimnisse der Weinproduktion in Beaujolais ein. Bei der anschließenden Weinverkostung erklärte Dominique liebevoll die jeweiligen Charaktereigenschaften der einzelnen Weine und servierte uns auch passende Häppchen.

Um 18:00 Uhr verließen wir gut gelaunt das Weingut wieder Richtung Lyon. Den Abend dieses sehr gelungenen, ersten Tages ließen wir in Lyon gemütlich ausklingen.